MAIK ROSS - DAS ROSS IM RADIO

Moderator - Produzent - Eventberater

In jedem Jahr unterstützt Maik Ross - DAS ROSS IM RADIO - zum Jahresende wohltätige Einrichtungen und Benefiz-Projekte. Im Jahr 2018 widmet er seine jährliche Spendenaktion der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

   

    

Als betroffener Patient mit diagnostizierter Depression ist ihm die Arbeit dieser Stiftung sehr wichtig: Durch sofortige und aktive Hilfe der Stiftung erhält der Radiomoderator seit dem Jahr 2017 eine entsprechende fachärztliche Behandlung, die sein Leben rettete. Hierfür und für die Stärkung aus dem persönlichen und kollegialen Umfeld ist er mehr als dankbar!

DAS ROSS IM RADIO hat es sich zum Ziel gesetzt, öffentlich über die Krankheit DEPRESSION zu reden, aufzuklären und die Arbeit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zu unterstützen.

Einen Anfang macht eine Spendenaktion, die aktuell bis zum 31.12.2018 laufen wird. DAS ROSS IM RADIO hat in seinen Social Media Kanälen dazu aufgerufen, die Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit Spenden zu unterstützen, damit jedem Betroffenen und dessen Angehörige genauso geholfen wird, wie ihm.

Bitte unterstützt dieses Projekt und spendet einen Euro (oder mehr) in den hier geschaffenen Spendenpool.

   

    

    

Donnerstag, 26. November 2015 - 04:00 Uhr morgens. Wieder eine schlaflose Nacht für den Radiomoderator Maik Ross - DAS ROSS IM RADIO. Seit vielen Jahren kämpft er in immer akuteren Episoden gegen die Dämonen der Depression. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, stärker zu sein, als diese Krankheit und sie mit allen Mitteln zu bekämpfen. In der Auseinandersetzung damit entstand in dieser schlaflosen Nacht der folgende Beitrag, den er auf seiner offiziellen Facebook-Seite veröffentlichte und hier ausführlicher darstellt. Eines vorab: Allein ist ein Betroffener machtlos gegen die Depression. Maik Ross hat dies erkannt und sich fachärztliche Hilfe gesucht.

 

Folgend werden hier öffentliche Bekenntnisse des Radiomoderators veröffentlicht, weil für ihn jedes öffentliuche Wort auch eine Art "Ventil" ist, das sein Leben rettet. Er sagt ganz offen:

"Die Depression kostet mich mein Leben und das lasse ich nicht zu!"
  
Maik Ross - DAS ROSS IM RADIO - hat, wie viele andere 'Leidensgenossen' dutzende Suizidversuche hinter sich und ist heute sehr froh darüber, dass es immer Hilfe gab und er immer wieder gerettet wurde! Er war und ist ein Mensch, der das Leben mit allen Facetten liebt und lebt. Seine Hörer wissen das und spüren in seinen Radiosendungen den Lebenswillen in ihm. Besucher seiner Event-Auftritte erleben einen Menschen, der in dem aufblüht, was er tun darf. Dennoch hat die Krankheit ihn fest im Griff ...

Im Laufe der Jahre ist ein Umdenken geschehen ... mit Annahme der fachärztlichen Hilfe und den Ratschlägen seiner Familie und engen Freunden, hat er den Kampf gegen diesen Dämon der Depression aufgenommen. Er hat es gelernt, Zeichen zu erkennen und sofort dagegen anzusteuern ...

Für den Radiomoderator ist es nunmehr eine Selbstverständlichkeit, über seine Krankheit ganz offen zu reden. Das war nicht immer so! Für ihn ist das aktuell nicht nur ein 'Ventil'. Es ist vielmehr der Versuch, anderen Erkrankten Mut zu machen, sich auch zu öffnen und diesen Vollidioten, die diese Krankheit noch immer in eine 'lächerliche Ecke' stellen zu sensibilieren. Denn die Krankheit DEPRESSION ist nach wie vor ein schwieriges Thema in der Gesellschaft. Bei einem Beinbruch, den jeder sieht, heuchelt jeder Dritte Mensch Mitleid und erkennt diese körperliche Verletzung, ohne Barrieren. Eine Schilddrüsenerkrankung ... viele Formen von unheilbarem Krebs ... die Krankheit 'AIDS'

... all das sind Krankheiten, die man NICHT SIEHT, aber seit Jahrzehnten bereits im Verständnis der Allgemeinheit angekommen sind. Die DEPRESSION, der BURNOUT, das ADHS ... psychische Krankheiten werden von der Gesellschaft noch immer nicht ernst genommen. Der Radiomoderator Maik Ross - DAS ROSS IM RADIO - möchte vor allem darüber aufklären. Als Betroffener. Als Person der Öffentlichkeit. Als Genervter dieser Zeit ...

Daher veröffentlichte er im Jahr 2015 folgendes Posting auf seiner Facebook-Seite:

   Über Depression reden, das schaffen nicht viele. Vor allem nicht öffentlich!

... lasst uns wie Guido Westerwelle, der vor seinem Tod öffentlich über   K R E B S   sprach, auch über DEPRESSIONEN sprechen! Wir dürfen nicht vergessen, dass die Depression vor keiner Gesellschaftsschicht Halt macht. Sie kann einfach jeden treffen.

SCHAUT NICHT WEG - BRECHT DAS SCHWEIGEN!

Ich unterstütze aktiv die Tunnelblick-Stiftung & die Stiftung Deutsche Depressionshilfe im Kampf gegen Vorurteile und Schranken in der Akzeptanz. Als Betroffener ist das für mich ein wichtiger Grundstein, um mit dieser Krankheit auch öffentlich umgehen zu können. Denn, wo keine Akzeptanz und Vorurteile herrschen, besteht immer die Gefahr, Menschen dieser (unserer) Gruppe weiter in die Schatten ihrer Gedankenwelt zu treiben. Dies kann böse Folgen haben. Für die Betroffenen und vor allem aber auch für ihre Angehörigen. Ich setze mich nunmehr seit 2012 aktiv mit dem auseinander, was in mir passiert. Ich werde oft gefragt, was in mir vorgeht, wie sehr mich diese Krankheit im Griff hat. Und ich kann all diese Fragen nicht beantworten. Aber ich bin sehr, sehr froh darüber, Menschen in meinem Umfeld zu haben, die erkannt haben, wie sehr mich diese Krankheit gefangen nimmt. Es ist sicherlich für jeden Einzelnen nicht leicht, damit umzugehen. Für mich am wenigsten. Aber wir haben uns arrangiert im Umgang damit.

   

So hoffe ich, wie viele "Gleichgesinnte" auch, auf die Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Glaubt mir, es fällt mir nicht leicht, mich in diesem Punkt zu öffnen. Aber ich muss das tun. Es ist wie ein Ventil. Es muss raus. Aus zwei Gründen: Zum Einen ist diese Krankheit in unserer Gesellschaft von vielen Menschen noch immer nicht als Krankheit akzeptiert. Viele schreien auf, nachdem sie in der Zeitung von einem solchen Fall gelesen haben, wenn es den Lieblingsschauspieler, -fußballer oder -musiker getroffen hat und er plötzlich nicht mehr da ist. Aber diesen Ursprung als solches akzeptieren und verstehen nur die wenigsten. Das ist Punkt eins, die Akzeptanz. Punkt 2 ist, dass sich für mich ein Ventil öffnet, wenn ich darüber rede. Es belastet weniger, nachdem es ausgesprochen ist. Und daher - auch, wenn viele Familienmitglieder und Freunde stets sagen: "Rossi lass das. Mach das nicht öffentlich mit dir aus!" - Ich muss das tun. Nur so kann ich durchatmen. Weil ich weiß, dass ich nicht allein bin ... Nicht allein mit dieser Krankheit. Nicht allein in der Akzeptanz eben dieser.

Verurteilt niemanden, der sich euch anvertraut. Im Familien- und Freundeskreis. Macht die Augen auf. Versucht, zu erkennen, wie es hinter einer Fassade aussieht. Versucht, zuzuhören und Verständnis aufzubringen. Das ist nicht leicht. Es hilft dem Betroffenen aber enorm.

DEPRESSION IST KEINE FORM VON SCHWÄCHE

Depression muss ernst genommen werden und die Anzeichen müssen erkannt werden. Verständnis, Hilfe, Zusammenhalt, Rückenstärkung und das Gefühl, niemals allein zu sein (auch, wenn man mal allein ist) geben Kraft. Für Betroffene eine Kraft, die unvorstellbar für nicht Betroffene ist. In Worten ist das kaum zu fassen...

Dankeschön, dass du durchgehalten und bis hierher gelesen hast. Es wäre nun toll, wenn du dich aktiv beteiligst!

Liebe Grüße und alles erdenklich Gute
Maik Ross - DAS ROSS IM RADIO

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... denn JEDER kann dazu beitragen, dass Themen wie Depression, Mobbing, Burnout, Angst, häusliche Gewalt, posttraumatische Belastungsstörungen, suizidale Absichten oder gar vollendeter Suizid nicht in Schubladen gesteckt werden!

26.07.2018 - Update

Ein aktuelles Update & Statement von Maik Ross - DAS ROSS IM RADIO auf seiner offiziellen Facebook-Seite: 

► NACHDENKEN & TEILEN ◄

Mich begleitet dieses Zitat schon sehr, sehr lange. Wer, so wie ich unter schweren #Depressionen leidet, braucht Anker im Leben. Säulen, die das eigene Leben stützen und manchmal auch schmerzlicher, ehrlicher Wegweiser sind. Dazu zählt die Familie, dazu zählen Freunde - beides ist enorm wichtig. Und dazu zählen auch Weisheiten, die einen immer wieder daran erinnern, dass man nur ein Leben hat und dieses zu 100% nutzen sollte. Denn ... für nichts anderes ist #Zeit ...

Anthony Hopkins hat mit dieser Aussage so eine enorme Kraft freigesetzt, dass sich der Wunsch nach Freitod auch in den schlimmsten Situationen sofort in Rauch auflöst. Bei mir zumindest. Und glaubt mir, ich weiß verdammt genau, was es heißt, an dieser Grenze zu stehen und eine Entscheidung zu treffen ...

An dieser Stelle möchte ich einmal ganz herzlich DANKE an jeden sagen, der mich auf meinem Weg zurück ins Leben unterstützt hat und das jederzeit weiter tut. Es ist nicht einfach, mit dieser scheiß #Krankheit zu leben. Ich mach aber das #Beste draus. Los werde ich sie nie wieder. Viele von euch haben meinen letzten und schlimmsten Zusammenbruch sogar "live" erlebt, haben lesen müssen, dass ich mich aus dem Leben zurückziehen muss, um eben selbiges zu ordnen ...

Ich habe in den letzten 8 Monaten - nicht zuletzt auch durch euch und eure Handlungen und eure Worte - gelernt, damit zu #leben und Wege gefunden, das Leben wieder lebenswert zu machen.

Und DIESES Zitat von Hopkins sollte eigentlich in jedem Bad am Spiegel hängen. Egal, ob an #Depression erkrankt oder nicht!

Morgens Spruch lesen, in den Spiegel reinlächeln und sich auf den Tag freuen. Egal, welche #Höhen oder #Tiefen er bringt.

Wir können sooo #dankbar sein, dass wir #atmen dürfen. Und noch dankbarer dürfen wir sein, dass wir viele beondere #Momente erst erlebt haben, nachdem wir einen anderen Menschen kennengelernt haben!

SCHÖN, DASS ES EUCH GIBT und DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG

Das nur mal am Rande ... es muss mal gesagt werden!!

Viele fragen nach, wie es mir aktuell mit der Krankheit und dem Umgang mit ihr geht. Ich bin - wie ihr jeden Tag bei Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern live hören könnt, wieder voller Lebenslust, voller Energie, ich sprudle vor Kreativität ... und ich gehe den eingeschlagenen Weg weiter. Wenn auch mit gescheiteter Ehe, die nicht zuletzt ebenso an dieser Krankheit zerbrochen scheint ... aber hey, alles im Leben hat seine Zeit. Weiter gehts immer. Nach Blitz & Donner kommt Sonne, nach Schatten immer wieder Licht ...

Denkt immer dran und LEBT ... wir haben nur dieses eine Leben! Ich lebe. Again. Forever!

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Wichtige Fragen und Antworten zum Thema Depression

Was ist eine Depression?

Wie entsteht eine Depression?

Wie wird eine Depression behandelt?

Bin ich von der Depression betroffen?

Wo finde ich als Betroffener Hilfe?

Was können Angehörige und Freunde tun?


  

  
Wichtige Telefonnummern (gebührenfrei) für Betroffene und ihre Angehörigen

Info-Telefon
Stiftung Deutsche Depressionshilfe

0800 / 33 44 533

Anonyme Beratung
Telefonseelsorge in Deutschland

0800 / 111 0 111
0800 / 111 0 222

  

  

Weiterführende Links zum Thema Depression und Suizidprophylaxe


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Du kämpfst selbst gegen die Dämonen der Depression oder kennst jemanden, der betroffen ist? Teile hier deine Erfahrungen und Anregungen gern mit anderen und hinterlasse einen Kommentar zum Thema.

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